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Workshop
  wi(e)derstände. Ein Bildungsprojekt.
Zur Intention des Projektes gehörte, dass sich sehr unterschiedliche Zielgruppen für die wi(e)derstände interessieren sollten. Lehrende an Schulen und Hochschulen, Schülergruppen, Studierende, Stadtführerinnen und -führer fragten dann auch immer wieder nach Angeboten zu einer intensiveren Beschäftigung mit den wi(e)derständen nach.
Der öffentliche Raum als Lernort, das für viele sehr überraschende Verfahren und nicht zuletzt das Lernen en passant machten die Veranstaltungen immer zu außergewöhnlichen Erfahrungen für die Teilnehmenden.
Der stadtgeschichtliche Aspekt des Projektes, und damit sind nicht nur die historischen Ereignisse gemeint, sondern auch wiedererkannte Akteure und die sich verändernde Stadtarchitektur auf den Bildern, brachten im Zusammenspiel mit dem gegenwärtigen (Lern)Ort gerade bei Älteren Prozesse biographischen Lernens in Gang. Die eigene Biographie wurde immer wieder in Bezug zu den Ereignissen gesetzt und dabei selbst befragt.
Der Umgang mit dem Prinzip der Überschneidung von Bild und Realität eröffnete neue Erfahrungsräume und wurde damit selbst zum Lernanlass: "Die alten Bilder reiben sich an den aktuellen Bewegungen, Situationen und Vorstellungen, lösen sich teilweise auf und erscheinen dann doch wieder. Und das hat für mich sehr viel mit Geschichtsverständnis zu tun. Dokumentarfotos sind wichtig, um Erinnerungen wach zu halten oder auch in Gang zu setzten, aber ein heutiger Blick auf diese Dokumente ist für mich immer veränderbar eben an den Rändern unklar und immer wieder neu zu erklären, jedes Mal, wenn man sich auf die Spuren oder Sohlen alter Dokumentaristen begibt." Heike Reuther, Lehrerin für Kunst und Deutsch.
Die Diskussionen waren vielfältig, oft spontan und nicht selten kontrovers: dabei standen das dem Projekt zugrunde liegende Kunstverständnis, unterschiedliche Zugänge zur städtischen Erinnerungskultur und Fragen nach politischer Partizipation in Vergangenheit und Gegenwart häufig im Vordergrund.
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